Bye-Bye und Dankeschön

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Saisonabschluss beim VfR: Am Samstag setzte der VfR 09 Meerholz den Schlusspunkt unter eine anstrengende Saison 2014/2015. Mehr als 150 Aktive, Helfer und Freunde des Vereins hatten sich im und um das Meerholzer Sportlerheim eingefunden, um sich für die Arbeit in der abgelaufenen Saison belohnen zu lassen. Wie immer bei solchen Gelegenheiten gab es aber auch Anlass, „Auf Wiedersehen“ zu sagen — unter anderem dem „Capitano“ und zwei Trainern, die Durchhalterekorde in Meerholz aufgestellt haben.

Gut gefüllt war der Bereich unter der Pergola
Gut gefüllt war der Bereich unter der Pergola

Gut gefüllt war der Bereich unter der Pergola, als Vereinspräsident Klaus Brune und sein Vize Dietmar Appl die Gäste in der Pergola des VfR 09 Meerholz begrüßen konnte. Bei freien Getränken und Leckerem vom Grill sollte all jenen Dankeschön gesagt werden, die im vergangenen Jahr mit ihren Diensten bei Heimspielen und Veranstaltungen mit ihren Beitrag dazu geleistet hatten, dass der VfR wieder einmal ein „rundes“ Vereinsjahr über die Bühne bringen konnte.

Vor dem Essen hieß es zunächst aber einmal, „Danke“ zu sagen. Horst Uffelmann sagte auf der Saisonabsschluss - UffelmannMitgliederversammlung im März 2015 nach 32 Jahren endgültig „Auf Wiedersehen“ zu 32 Jahren Arbeit im Spielausschuss des VfR Meerholz. Schon als aktiver Spieler übernahm er Verantwortung im Verein und war neben seiner Arbeit im Spielausschuss auch zeitweise Pressewart der Meerholzer Fußballer. Auch jetzt setzt er sich keinesfalls zur Ruhe: Als Mitglied im „Team der Greenkeeper“ kümmert er sich um die Pflege der Heinz-Jakob-Sportanlage, zudem ist er Kassierer im Förderverein des VfR. Für seinen umfangreichen Einsatz bekam er unter anderem einen „guten Tropfen“ für einen gemütlichen Abend spendiert.

Saisonabsschluss - Kai blindUffelmann selbst war dann der Laudator bei zahlreichen Verabschiedungen. Denn in diesem Sommer gibt es beim VfR einen etwas umfangreicheren Einschnitt bei den sportlichen Akteuren. „Capitano“ Kai Lotz hört nach 186 Pflichtspielen mit 104 Toren für den VfR auf und wechselt nach Hainchen. „Eigengewächs“ Enno Krieger Saisonabsschluss - Ennoversucht nach neun Spielzeiten im Seniorenbereich mit 141 Pflichtspielen und 19 Toren einen Neustart an anderer Stelle. Und auch Franco Guistiniani und Enzo Carozza haben sich für die neue Saison anderen Vereinen angeschlossen.

Ein „Dankeschön“ bekamen auch Lars Dziallach und Sören Geiger: Lars zieht es beruflich nach Düsseldorf, Sören nimmt eine Auszeit vom Fußball, um sich ein eigenes Häuschen zu bauen. Bei beiden hoffen die Meerholzer Verantwortlichen, dass es im Laufe der Saison ein Wiedersehen gibt.

Saisonabsschluss - UweRekorde haben zwei Trainer beim VfR 09 gesetzt. Fünf Spielzeiten am Stück als verantwortlicher Coach hat in den letzten 35 Jahren kein Meerholzer Trainer geschafft. Horst Uffelmann nannte Trainer Uwe Müller, der zum Saisonende aufhört, daher auch einen „außergewöhnlichen“ Coach. Immerhin bleibt Müller den Meerholzer Fußballern verbunden: Seine beiden Söhne Saisonabsschluss - Uwe Bildgeschenkspielen in der kommenden Saison im Seniorendress der Grün-Weißen.

Und außergewöhnlich war auch die Ruhe, mit der Winfried Bedrunka über vier Jahre an der Seitenlinie des VfR 09 Meerholz agierte. Dabei waren es keineswegs gemütliche Jahre: Ein Abstieg, ein sofortiger Wiederaufstieg ohne Niederlage, und ein Klassenerhalt, der erst durch eine bärenstarke Rückrunde gesichert wurden — so lautet die Bilanz von Winnie in Meerholz.

Saisonabsschluss - Winnie GeschenkBeide Trainer erhielten unter anderem jeweils eine Collage mit den schönsten Momenten ihres Wirkens in Meerholz.

Daneben erhielt ein „stiller Wirker“ endlich auch einmal etwas Aufmerksamkeit für die beständige und verläßliche Arbeit, die er für den VfR Woche für Woche erledigt. Detlef Tetzel spielte früher beim VfR aktiv Fußball, ehe er nach dem Ende seiner Laufbahn zunächst einmal dem Fußballgeschehen komplett entsagte. Doch nach ein paar Jahren packte es ihn wieder, und er kam zunächst zu den Heimspielen, bald aber zu jedem Spiel. Und weil er schon mal da war, nahm er irgendwann auch die Fahne des Linienrichters für den VfR in die Hand — und kam von dieser Aufgabe anschließend nicht mehr los.

Inzwischen gehört er fast schon zum „festen Inventar“ der fleißigen Helfer beim VfR. Was dabei kaum jemand weiß: Detlef kommt nicht mal eben

Detlef Tetzel (links) erhält ein Geschenk.
Detlef Tetzel (links) erhält ein Geschenk.

schnell zum Sportplatz, er fährt bei jedem Spiel von seinem jetzigen Wohnort in Frankfurt dorthin, wo der VfR auftritt. Für diesen „Einsatz in aller Stille“ wurde ihm beim Saisonabschluss des VfR endlich auch einmal jene Aufmerksamkeit und Dankbarkeit gewidmet, die er sich schon seit langem verdient hat.

Im Anschluss an die Ehrungen und Dankesworte aber war Feiern angesagt. Und dabei konnten jene Erinnerungen, die zuvor hochbeschworen worden waren, auch noch einmal ganz individuell besprochen werden – wovon alle Gäste an diesem Abend reichlich Gebrauch machten.

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