Gehirnjogging und Funino-Turnierspaß

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Das Wichtigste vorneweg: Alle hatten einen riesigen Spaß, keiner hat sich verletzt und auch abseits des Sportplatzes ist keinem etwas passiert. Für Maike Lex aus dem Team der Jugendleitung des VfR 09 Meerholz ist es immer wichtig, wenn sie am Ende des einwöchigen Ferien-Fußballcamp der Grün-Weißen keine Besonderheiten zu berichten hat. Beim sechsten Camp dieser Art haben die 49 Kinder im Alter von sechs bis 13 Jahren fünf Tage lang unter der Aufsicht von acht oder neun Trainern der JSG Hailer/Meerholz/Roth ihre Fußball-Fähigkeiten verbessert und dabei auch noch jede Menge Spaß gehabt.

Unter der sportlichen Leitung von Stefan Dressbach wurden dabei in fünf Trainingseinheiten pro Tag Fähigkeiten wie „Torschuss“, „Koordination“, „Spielformen“ und „Tipps und Tricks“ an verschiedenen Stationen geübt. Auch ein besonderes Torwarttraining sowie Themen wie „Handlungsschnelligkeit“ oder „Life kinetic“ („Gehirnjogging“) kamen auf den Wochenplan. „Trainieren wie die Profis“ bedeutete also nicht nur mehrere Trainingseinheiten pro Tag, sondern auch ein „rundum“-Paket an verschiedenen Angeboten. Jeden Morgen trafen sich die Trainer – neben Stefan Dressbach waren auch Marcel Bous, Timo Brune, Tobi Eurich, Christian Massaro, Nico Müller, Kristof Reiländer, Oli Ringwald und Fabian Stock im Einsatz — daher vor Beginn des Camps zum gemeinsamen Frühstück, um den Tagesablauf zu besprechen.

Technik, die begeistert: Fußballcamp 2019 (Bild: G. Brune)

Besonderen Spaß machte das Funino Turnier, das Fabian Stock, der FSJ’ler der JSG Hailer/Meerholz/Roth, am dritten Turniertag organisiert hatte. Dabei spielen 3er-Mannschaften (plus ein Auswechselspieler) auf einem verkleinerten Spielfeld mit insgesamt vier Minitoren – Fußball in seiner intensivsten Form also. Das Turnier fand dabei parallel auf drei Spielfeldern statt, so dass alle Kinder gleichermaßen im Einsatz waren.

Funino: Fußball im höchsten Tempo (Bild: G. Brune)

Gespielt wurde dabei nach einem Liga-System, bei dem die Sieger einer Partie eine Liga aufsteigen und die Verlierer eine Liga tiefer weiterspielen. Ziel ist es, in der höchsten Liga so viele Spiele wie möglich zu gewinnen – aber gewonnen hatten am Ende alle, denn anders als bei „normalen“ Fußballspielen bekommen alle Spieler gleich viel Einsatzzeit. „Jedes Kind hatte Spaß und Freude am Fußball, und auch wenn sich das Alter der Spieler teilweise sehr stark unterschieden hat, hatte jedes Kind einen optimalen Spielanteil“, zog ein zufriedener Fabian Stock am Ende eine positive Bilanz.

Doch trotz dieses reichhaltigen Angebots waren die Nachwuchs-Kicker nicht müde zu kriegen. Der auf dem VfR-Gelände aufgebaute Soccercourt wurde in jeder Pause belagert und zu einer Runde „Kicken nach Lust und Laune“ genutzt. Den Abschluss des Turniers bildete wie in jedem Jahr die Mini-Fußball-WM, bei denen die Kinder einer Nationalmannschaft zugelost wurden und dann zu Spielbeginn mit den jeweiligen Landesfahnen einliefen.

Hochkonzentriert dabei (Bild: G. Brune)

Mit dem fußballerischen Angebot war aber nur ein Teil der Organisationsarbeit getan. Denn es galt ja auch, jeden Tag die 49 ausgepowerten Kinder und ihre acht oder neun Trainer mit Essen und Getränken zu versorgen. Anja Huck und Ivonne Vibanco kümmerten sich jeden Tag um die „Oberaufsicht“ an den Verpflegungsstationen, hinzu kamen jeden Tag zwei Mütter oder Väter in der VfR-Küche. Angesichts der warmen Sommertemperaturen wurde literweise Wasser und Apfelsaftschorle ausgeschenkt, hinzu kamen jeden Tag kiloweise geschnittenes Obst und Gemüse.

Auch ansonsten konnte sich der Speiseplan dank einiger Sponsoren sehen lassen. Nudeln mit Tomatensoße der Gaststätte Kaufmann’s, Schnitzel vom Pflegeheim Meerholz mit Nudel- und Spaghettisalat, Pizza von Da Luigi III, Nudelspezialitäten von der Gaststätte Zum Viadukt und gegrillte Würstchen mit Salaten der Eltern sorgten dafür , dass es im Laufe der Woche ein abwechslungsreiches und stets kindgerechtes Mittagessen gab. Selbstgebackener Kuchen vieler fleißiger Elternhände sowie an zwei Nachmittagen Eiscreme stillten zudem nachmittags die süßen Gelüste. 

„Das alles wäre ohne die tolle Unterstützung vieler Sponsoren und ohne den tatkräftigen Einsatz unserer Trainer, Betreuer und Eltern nicht möglich gewesen“, bedankte sich Maike Lex am Ende bei allen Beteiligten. Neben EDEKA Markt Lauber, den Gaststätten Kaufmann’s, Da Luigi III und Zum Viadukt sorgten insbesondere Geldspenden der Kreissparkasse Gelnhausen, Intersport Proaktiv aus Hailer, Main-Kinzig-Gas und der privaten Sponsoren Herbert Böhmer und Roland Lacher dafür, dass der VfR 09 Meerholz zum sechsten Mal in sieben Jahren ein solches Fußball-Feriencamp auf die Beine stellen konnte.

Gruppenbild mit Sponsoren: Das VfR-Fußballcamp 2019 (Bild: Maike Lex)

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