Guter Einstand zum Saisonauftakt

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Von Joshua Ottema

Mit Trainerneuzugang Roberto Manega startete der VfR mit einem Sieg in die Kreisoberligasaison Gelnhausen. Dieser spielte auch gleich eine entscheidende Rolle, was taktische und spielerische Aspekte betrifft.

Was zu Beginn des Spiels noch etwas zerfahren und müde schien, kam dann doch schnell in Fahrt. In der 5. Minute begeisterte der VfR die Zuschauer erstmals mit einem Freistoß, den Marvin Meza an die Latte setzte.

Ein nicht gegebenes Kopfballtor für Bieber ließ die VfR-Truppe dagegen kalt. Eine durchaus strittige Entscheidung. M. Meza war auch in der 18. Min. einer der Hauptprotagonisten, alleine vor dem Tor kann er das wunderschöne Zuspiel von Patrick Pörtner leider nicht verwerten.

P. Pörtner, der heute neu als 10er fungiert, spielte groß auf, doch nun war erst einmal der Gast aus Bieber an der Reihe. Durch einen klasse Freistoß von Genz, der die gesamte Abwehr des VfR verwirrt stehen ließ, steht Dickel goldrichtig am Sechzehnmeterraum und schießt das Leder ohne Gegenwehr in den Kasten vom Meerholzer Schlussmann Gräber.

Der VfR-Keeper war es dann aber in der 30. Min., der den VfR mit einer Glanztat vor dem 0:2 Rückstand bewahrt.

Doch nun ist der die Mannschaft von Roberto Manega wach und spielt groß auf, mit einem überragendem Patrick Pörtner, der einen klasse Sprint auf der Außenbahn hinlegt und den freien M. Meza in der Mitte super bedient. Ausgleich!

Kurz vor der Halbzeit (43. Min.) ist es Manega selbst, der die Jungs sehr gut eingestellt hat. Wieder ist es P. Pörtner, der Manega frei in der Mitte bedient, dieser schiebt aus sechs Metern ein. 2:1 – Spiel gedreht !

Die zweite Halbzeit beginnt mit einem Handspiel von Tobi Eurich. Keine Frage, da hat der Arm beim Fußball nichts verloren. Der folgende Strafstoß hätte jedoch eher Nur in der US-amerikanischen Football-Profiliga NFL einen statistischen Wert gehabt, denn dieser ging weit übers Tor hinaus ins Fangnetz.

Der VfR macht jetzt unbehelligt das Spiel. Es dauert jedoch bis zur 74. Min. bis zum nächsten Tor. „Kopfballungeheuer“ Tobias Eurich nickt ein, nach einer klasse Ecke von M. Meyer.

„Kopfballungeheuer“ Tobi Eurich (Bild: G. Brune)

In der 80. Min. war der Deckel dann endgültig drauf und das 4:1 durch Sebastian Häfner, der nun endlich seine lange Dursttrecke vor dem Tor besiegt zu haben scheint. Vorlage mal wieder vom allgegenwärtigen Patrick Pörtner.

Im Großen und Ganzen eine sehr solide Leistung der Mannschafft von Trainerneuzugang Roberto Manega. Hier und da gibt es noch einige Kleinigkeiten, doch ein solcher Einstand lässt auf eine erfolgreiche Saison hoffen.

Zum Ende hin wurde es im Strafraum von Bieber turbulent (Bild: G. Brune)

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