VfR-SoMa zieht in 2. Runde des Ü35-Pokals ein: 4:3-Sieg gegen Haingründau

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Die SoMa des VfR 1909 Meerholz steht nach einem 4:3-Sieg gegen den TSV Haingründau erstmals in der zweiten Runde des Ü35-Kreispokals. Nach einem flotten Spiel gab es eine turbulente Schlussphase, in der dem VfR in letzter Minute noch der umjubelte Siegtreffer gelang.

Bei spätsommerlich warmen Temperaturen knüpften die Meerholzer in der ersten Halbzeit an die gute Leistung der Vorwoche an. Der Spielaufbau aus der Abwehr klappte gut, der VfR hatte mehr Spielanteile und kam so früh zu Chancen. Nachdem Ferdun Kadeh zwei dieser Gelegenheiten nicht nutzen konnte, machte er es beim dritten Mal besser und legte den Ball am Torhüter der Gäste vorbei zum 1:0 ins Netz (10. Min.). Wenig später zirkelte Andi Hensel einen Freistoß in den Gästestrafraum, und es stand 2:0 (18. Min.). Einer der Haingründauer Spieler hatte den Ball unhaltbar für seinen Keeper ins eigene Netz verlängert. Die wenigen Gelegenheiten der Gäste wurden vom Meerholzer Torsteher Kai Walther entschärft, so dass es mit einer verdienten 2:0-Führung für die Meerholzer in die Pause ging.

Nach dem Wechsel kamen jedoch die Gäste besser ins Spiel, nicht zuletzt, weil die Meerholzer ihre vorher gezeigte Ordnung verloren. So dauert es nicht lange, und die Gäste kamen durch zwei Treffer – Sascha Boecher (50. Min.) und Andre Waitz (60. Min.) – zum Ausgleich. Der VfR hatte in dieser Phase alle Mühe, weitere Tore der Gäste zu verhindern.

Dann begann eine Schlussphase, die es in sich hatte. Zunächst vergaben die Meerholzer eine Riesenchance, als sich Uwe Keller in scheinbar aussichtsloser Position gegen mehrere Abwehrspieler durchsetzte und dann den Ball am Torwart, aber leider auch knapp am Gehäuse vorbeischoss. Im direkten Gegenzug dann die kalte Dusche für den Gastgeber. Der beste Gästeakteur, Josef „Josch“ Meszaros, drängte mit einem schönen Solo in den VfR-Strafraum ein. Als er dort zu Fall kam, ertönte ein Pfiff von Schiedsrichter Peter Kersten und es gab trotz einiger Meerholzer Proteste Strafstoß. Der Gefoulte trat selbst an und verwandelte sicher (75. Min.).

Lex, Marian
Traf kurz vor Schluss zum umjubelten Siegtreffer: SoMa-Teamchef Marian Lex

Doch die Grün-Weißen warfen in den noch ausstehenden fünf Minuten alles nach vorn und wurden schließlich belohnt. Erst gelang Marcel Solzer mit einem fulminanten Fernschuss ins untere Toreck der schon umjubelte Ausgleich. Doch damit nicht genug: Eine Flanke in den Strafraum landete auf dem Kopf von Lirim „Lippo“ Ziberi, der sich trotz Bedrängnis durchsetzen konnte. Sein Kopfball konnte Gästetorhüter Gerwin Laubach zwar noch parieren, aber er konnte ihn nicht festhalten. Und so war es der Meerholzer Kapitän Marian Lex, der am schnellsten reagierte und den Ball aus kurzer Distanz in die Maschen drosch. Nun kannte der Jubel der VfR-Anhänger keine Grenzen mehr. Kurz darauf war Schluss und der VfR hatte es erstmals in die zweite Runde des Ü35-Kreispokals geschafft.

Für diesen Erfolg sorgte folgende Mannschaft:
Holger Eckert, Jere Goodridge, Jürgen Groß, Seyfo Günaydin, Miran Haliti, Andreas Hensel, Sascha Huck, Ferdun Kadeh, Uwe Keller, Marian Lex, Robert Minks, Marcel Solzer, Christian Veit, Kai Walther (TW), Lirim Ziberi.
Betreuer: Hans-Günter Specht
Tore: 1:0 (10.) Ferdun Kadeh, 2:0 (18.) Eigentor, 2:1 (50.) Sascha Boecher, 2:2 (60. Min.) Andre Waitz, 2:3 (75.) Josef Meszaros, 3:3 (77.) Marcel Solzer, 4:3 (79.) Marian Lex.

 

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