Wieder Unentschieden – Mühsam nährt sich das VfR-Eichhörnchen

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Die Erste Mannschaft des VfR 09 Meerholz hat gegen Germania Wächtersbach 2:2 gespielt. Vor der Pause waren die Gäste, in der zweiten Halbzeit der VfR das aktivere Team. Von daher geht das Unentschieden in Ordnung, auch wenn die Meerholzer in der Schlussphase noch zwei dicke Chancen und damit den durchaus möglichen Sieg vergeben.

Bei widrigen äußeren Bedingungen gehört die Anfangsphase dem VfR, der schon nach zehn Spielminuten die erste vielversprechende Chance durch einen Direktschuss von Lennart Meza hat.

In der 12. Minute gibt es dann Elfmeter für den VfR nach dem bislang schönsten Angriff. Brune schickt Pörtner, der den Torhüter aussteigen lässt und dann nur per Foul daran gehindert werden kann, den Ball ins Tor zu schieben. Lennart Meza übernimmt die Verantwortung und schießt halbhoch rechts ins Eck – Gästetorwart Nico Müller ahnt die Ecke, kann den scharf geschossen Ball aber nicht abwehren.

Die Freude währte aber nur fünf Minuten. Dann schickt Albayrak aus dem Mittelfeld heraus den an der Abseitskante lauernden Sejder, der frei vor Eichenauer die Nerven behält – 1:1 (17. Minute).

Danach übernehmen die Gäste mehr und mehr das Kommando und kommen insbesondere über die rechte Angriffsseite immer wieder gefährlich vor das Tor des VfR. Die Führung für Wächtersbach ist dann zwar verdient, aber auch den Witterungsverhältnissen geschuldet. Albayrak hat 30 Meter vor dem Tor einen freien Ball und zieht einfach mal ab. Den glitschigen Flatterball lässt Eichenauer passieren, er trudelt nach seinem Abwehrversuch über die Linie zum 1:2 (25.)

Die aufmerksame Gästeabwehr ließ nur wenig zu (Bild: G. Brune)

Danach versucht der VfR, wieder in die Partie zu kommen. Doch die beste Chance haben die Gäste. Bothor setzt sich auf Rechtsaußen durch, seine scharfe Flanke köpft Sedjer aus kurzer Distanz knapp am Tordreieck vorbei (33.). In der 36. Minute fast der Ausgleich, als Gästekeeper Müller an einer Freistoßflanke von Marvin Meza vorbeisegelt, der Ball aber das gleiche mit dem Gästetor macht – knapp vorbei.

In der Schlussphase schwamm die Gästeabwehr gegen stark aufkommende VfR-Stürmer (Bild: G. Brune)

Nach der Pause kommt Meyer für Lennart Meza, die Grundausrichtung bleibt unverändert. In der 48. Minute setzt sich Meyer gleich auf Linksaußen durch und bedient an der Strafraumkante Spielertrainer Roberto Manega, der sich um einen Verteidiger dreht und sofort abzieht – aber Torhüter Müller pariert prächtig.

Der VfR ist in der 2. Halbzeit das aktivere Team und verdient sich den Ausgleich nach 60 Spielminuten. Ein langer Ball von Pörtner aus dem Mittelfeld segelt perfekt an die Strafraumkante, wo Marvin Meza in die Lücke gespritzt ist und vom 16er flach ins linke Eck zum 2:2 verwandelt.

Der VfR ist in der 2. Halbzeit das eindeutig aktivere Team und hat sich das Unentschieden mehr als verdient. Von den Gästen kommt jetzt fast gar nichts mehr. In der Schlussphase lassen die Grün-Weißen dann den Sieg und damit zwei weitere Punkte leichtfertig liegen. Markus Meyer scheitert zwei Mal in aussichtsreicher Position.

In der 84. Minute erobert Marvin Meza auf Linksaußen bei einem Klein-klein der Gäste den Ball und legt klug zurück an den 16er. Dort dreht sich Meyer um einen Gegenspieler und zieht mit links ab – der Ball prallt an den Außenpfosten und von dort ins Aus (84.).

Hatte in der Schlussphase zwei Mal das 3:2 auf dem Fuß, scheiterte aber jeweils knapp: Markus Meyer (Bild: G. Brune)

In der Schlussminute bedient Spielertrainer Manega Meyer mustergültig an der Strafraumkante. Erneut fackelt Meyer nicht lange, doch sein Schuss streicht hauchzart am linken Pfosten vorbei (90.). Damit bleibt es beim 2:2, den wenig später pfeift der sichere Schiedsrichter Gela (Frankfurt) die Partie ab.

Zuschauer: 60

Schiedsrichter Naim Gela (Frankfurt)

Tonfolge: 1:0 L. Meza (12., Foulelfmeter); 1:1 Sejder (17.); 1:2 Albayrak (25.); 2:2 M. Meza (60.)

Beste Spieler: Malcherek, M. Meza (VfR), Albayrak, Bothor (Germ. Wächtersbach)

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