Yannick Rehahn ist mit dem FSJ bei der JSG zufrieden

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Vor allem die jungen Nachwuchskicker in der JSG Hailer/Meerholz/Roth sind hellauf begeistert. Seit September haben sie einen neuen Trainer, der als Spieler des Seniorenkaders des VfR 09 Meerholz auch noch echten Vorbildcharakter hat. Entsprechend wird Yannick Rehahn, der seit September ein Freiwilliges Soziales Jahr bei der JSG macht, bei den Trainingseinheiten dicht umringt.   

„Ich wollte ein Jahr zur Orientierung, da ich noch keinen konkreten Berufswunsch habe. Aber die Möglichkeit, im Rahmen eines FSJ den Trainerschein zu machen und eine Jugendmannschaft zu trainieren, bis ich mir über eine mögliche Ausbildungsstelle Klarheit verschafft habe, reizte mich ungemein“, so Yannick Rehahn. Auf Initiative von VfR-Jugendleiterin Maike Lex wurde die Absprache zwischen den beteiligten Vereinen schnell und unkompliziert vorgenommen, und so hatte die Dreier-JSG ab Anfang September einen eigenen FSJ’ler, den ersten in der Vereinsgeschichte aller beteiligten Vereine.

 

„Dienstag und Mittwoch sind echte Großkampftage“, zieht Yannick Rehahn nach gut sechs Wochen eine erste Zwischenbilanz. Neben dem Training einer G-, einer F- und einer D-Jugend hat er an diesen Tagen auch um die Mittagszeit je eine Fußball-AG an der Ysenburgschule Hailer/Meerholz und an der Herzbergschule Roth zu betreuen. „Jeweils etwa 14 Kinder sind dann bei mir im Training, da bin ich voll gefordert.“ Spaß mache die Arbeit mit den Nachwuchskickern aber in allen Altersstufen.

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Doch nicht nur Training und Betreuung bei den Spielen steht auf dem Einsatzzettel von Yannick Rehahn. Auch mit Verwaltungsaufgaben ist er betreut: „Da ist zum einen das Vereinspostfach der JSG Hailer/Meerholz/Roth. Nahezu täglich trudeln hier Nachrichten ein, die an die Betreuer und Trainer weiterverteilt werden müssen.“ Mal geht es um die Verlegung der Anstoßzeit eines Jugendspiels, mal um eine Kurzschulung, die bei den Trainern und Betreuern publik gemacht werden soll.

 

Langweilig wird es Yannick jedenfalls nicht. Und auch VfR-Jugendleiterin Maike Lex zieht nach sechs Wochen ein erstes zufriedenes Zwischenfazit: „Gerade für die jüngeren Mannschaften ist es gut, dass wir einen verlässlichen Trainer haben, der auch schon früh am Nachmittag zur Verfügung steht.“ Denn angesichts der Vielzahl von Jugendmannschaften ist es auch ein logistisches Problem, für alle Mannschaften Trainingszeiten auf den Plätzen zu organisieren. Hat man nur berufstätige Trainer zur Verfügung, reichen die Abendstunden nicht aus, um allen Mannschaften Trainingszeiten einzuräumen. „Welcher berufstätige Ehrenamtler hat aber schon die Möglichkeit, regelmäßig um 16 Uhr eine Trainingseinheit anbieten zu können?“

 

Für Lex ist das „Experiment FSJ’ler bei der JSG“ jedenfalls geglückt. „Wir würden uns daher freuen, auch im nächsten Jahr einen geeigneten Kandidaten zu haben, der uns ab September 2017 zur Verfügung steht.“ Das klingt zwar noch lange hin, doch Maike Lex weiß aus der Erfahrung: „Schon ab Januar müssen die ersten Vorarbeiten dafür laufen, damit wir bis zum September alles unter Dach und Fach haben.“ Von daher würde sie sich schon heute darüber freuen, wenn sich ein Interessent oder eine Interessentin bei ihr meldet.

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