0:3 – Wer vorne die Dinger nicht macht ….

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Der VfR 09 Meerholz hat sein Nachholspiel gegen den VfB Oberndorf mit 0:3 (Halbzeit 0:3) verloren. Dabei wurde das Spiel in der ersten Halbzeit verloren — und zwar auf kuriose Art: Wer vorne die Dinger nicht macht und sich hinten so ungeschickt anstellt, verliert solche Spiele eben.

Der VFR, der kurzfristig auf Giustiniani und Geiger verzichten musste, begann die Partie gegen den hohen Favoriten couragiert und engagiert. In der 8. Minute leitete Steven Hurst einen Ball geschickt im Strafraum auf Kai Lotz weiter, der allein vor dem Tor an Matthias Neiter im VfB-Tor scheiterte.

Das war die Riesenchance zum 1:0, und das Vergeben rächte sich im Gegenzug. Kai Helmchen wird auf Linksaußen in den Strafraum geschickt, sein erster Versuch eines Torschusses gerät zum unfreiwilligen Doppelpass mit einem Meerholzer Abwehrspieler, so dass Helmchen wieder an den Ball kommt und ihn nur noch ins leere Tor schieben muss.

Und es kam noch schlimmer. Nach 25 Minuten hatte Lotz zwei Mal in einer Eins-gegenEins-Situation gegen Torhüter Neiter die Chance auf einen Treffer, aber das Tor fiel auf der Gegenseite. Helmchen flankt scharf von der Grundlinie, Eichenauer wehrt den Ball mit einem Reflex in die Höhe ab, beim anschließenden Rettungsversuch behindern sich zwei Meerholzer gegenseitig und Nico Thomas muss aus drei Metern nur noch einschieben – 0:2. (25.)

Danach war die Moral der Meerholzer sichtlich gebrochen. Und mit der Niedergeschlagenheit schlichen sich weitere Fehler ein. In der 31. Minute gibt es Freistoß aus 25 Metern für Oberndorf, und während die VfR-Abwehr noch die Mauer stellt, führt der Gast einfach schnell aus – der Ball kommt auf Rechtsaußen auf Beyer, der legt im Strafraum quer und Helmchen schiebt am langen Pfosten ein — 0:3 (31.).

In der zweiten Halbzeit verwaltete der Gast nur noch die klare Führung, während der VfR in erster Linie um Stabilität bemüht war. Am Ende blieb es beim verdienten 3:0-Erfolg der Gäste, doch bei aller spielerischer Überlegenheit beschlich einen das Gefühl, dass mit etwas mehr Cleverness und ohne die Nervosität des Abstiegskampfes ür den VfR mit etwas Glück und mehr Kaltschnäuzigkeit doch mehr drin gewesen wäre…

 

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