1:0 – Was ist dieser Sieg wert?

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Der VfR 09 Meerholz hat das Relegations-Hinspiel gegen den TSV Wirtheim vor 580 Zuschauern mit 1:0 gewonnen. In einem von sehr viel Nervosität gekennzeichneten Spiel sorgte Kevin Rehahn mit seinem Tor in der 21. Minute für die Entscheidung. Was der knappe Sieg wer ist, zeigt sich am Mittwoch im Rückspiel in Wirtheim.

Beide Mannschaften hatten sich für das wichtige Hinspiel offenbar vorgenommen, nicht ins offene Messer der jeweiligen gegenseitigen Offensivpower zu laufen. Der VfR hatte Rehahn als schnelle Pfeilspitze nach vorne gezogen und ließ dafür Enrico Pappert etwas weiter hinten spielen.

Wirtheim hatte seine offensiven Kräfte mit Heger und di Stefano in vorderster Front, konnte sich zunächst aber offensiv kaum in Szene setzen.

Die entscheidende Phase war dann zwischen der 18. und der 21. Minute. Zunächst scheiterte Timo Brune mit einem Kracher an Gästetorwart Lars Stock (18. Minute), im Gegenzug pariert VfR-Trainer Klaus Dörner prächtig gegen einen Schuss von di Stefano (19. Minute).

Und nur zwei Minuten später die Führung für den VfR. Marcel Schmidt kurvt auf Rechtsaußen um die Gästeabwehr, legt in die Mitte auf Pappert, der den Blick für den durchstartenden Rehahn hat. Und der Gialgetter der letzten Spiele behält auch in dieser Situation den Überblick, schaut Torhüter Stock aus und verwandelt ins Eck: 1:0 (21. Minute).

Danach wird der Regen stärker, der Platz rutschiger und das Spiel verkrampfter. Bis Schiedsrichter Aaron Krämer (Frankfurt) zur Pause pfeift, bleiben beide Strafräume geschont.

In der zweiten Halbzeit wird das Wetter wieder besser, das Spiel bleibt aber von Nervosität geprägt und hat kaum nennenswerte Höhepunkte. Der VfR lässt den Gegner agieren, der kann aber mit den gebotenen Freiräumen nur wenig anfangen. So bleiben ein Angriff über Pappert, der im letzten Moment von der Gästeabwehr gestoppt wird, und ein paar halbherzige Flanken in den VfR-Strafraum, die allesamt die sichere Beute von VfR-Keeper Dörner werden, die einzigen nennenswerten Aktionen.

In den Schlussminuten drückt Wirtheim noch einmal etwas mehr, doch außer einer fragwürdigen gelb-roten Karte für Pappert in der Nachspielzeit wegen angeblich absichtlichen Handspiels passiert nichts nennenswertes mehr.

„Mit unserer Abwehrleistung bin ich sehr zufrieden. Auf die können wir im Rückspiel am Mittwoch aufbauen“, so VfR-Trainer Klaus Dörner nach dem Spiel. Und in der Tat stellte die Innenverteidigung um Kapitän Mario Grohs und Niclas Moraske die stärksten Spieler beim VfR. Der Gast aus dem Biebergemünd spielte geschlossen stark.

Auch Gästetrainer Marcus Wolf war nach der Partie nicht unzufrieden. „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das spricht für uns. Meerholz hat aus seinen wenigen Chancen das eine Ding gemacht, wir nicht.“ Im Rückspiel will sich der TSV-Trainer einen neuen Plan ausarbeiten: „Weniger mit langen, hohen Bällen agieren, damit sind wir heute auf Granit gestoßen. Mehr Bälle ins Füßchen, das wird unser Ziel im Rückspiel.“ Dagegen wird VfR-Trainer Klaus Dörner natürlich sein eigens Konzept bauen. „Ein Tor schießt unser Team immer.“

 

 

 

 

 

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