2:2 – Verdienter Lohn für eine Klasseleistung

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Die Erste Mannschaft hat sich für eine engagierte und spielerisch gute Leistung am Ende belohnt: Nach einem 0:2-Rückstand schaffte der VfR in der Schlussphase noch den verdienten Ausgleich: Vincenzo Filippelli krönte eine starke Leistung mit einem sehenswerten Ausgleichskracher aus 20 Metern.

Der VfR zeigte in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel – nur die Chancenauswertung war mangelhaft. Hatte Prestofillippi bei seinem Solo und anschließenden Flachschuss noch Pech, dass der Ball vom Innenpfosten wieder ins Feld zurückprallte (21. Minute), so spielte sich Sören Geiger wunderschön in eine Eins-gegen-Eins-Situation gegen Torhüter Vanheiden, nur um den Ball dann unbedrängt weit übers Tor zu blasen (30. Minute).

Einsatz und Spielwitz: Kristof Reiländer bläst die Backen auf. Foto: Gerhard Brune
Einsatz und Spielwitz: Kristof Reiländer bläst die Backen auf. Foto: Gerhard Brune

Wesentlich effektiver die Gäste – und leider waren es zwei Ex-Meerholzer, die das bewiesen. In der 20. Minute stand Max Vaupel genau richtig, nachdem ein Schuss von Wohlfahrt von Eichenauer nur abgeklatscht werden konnte. Und in der 32. Minute schaltete Steven Lott am schnellsten nach einem Querschläger im Mittelfeld, bleibt dann cool vor Eichenauer und schiebt den Ball ins lange Eck zum 0:2.

In der 42. Minute belohnte sich der VfR dann aber doch. Noch für eine engagierte Leistung: Tobias Eurich zwingt Torhüter Vanheiden mit einem fulminanten Schuss aus 30 Metern zu einer Glanztat, den Abpraller trägt Sören Geiger dann aber zum 1:2 über die Linie.

In der zweiten Halbzeit konnte der VfR dann nicht mehr den hohen Druck der ersten 45 Minuten aufbauen. Von den hochgelobten Gästen war aber gar nichts mehr zu sehen und der VfR überzeugte auch weiterhin mit einer sehr guten spielerischen Leistung – der besten Leistung des Jahres 2015.

Den Lohn dafür gab es in der 81. Minute: Uwe Müller schickte den emsigen Sören Geiger auf Rechtsaußen auf die Reise. Der bediente den in der Schlussviertelstunde nach vorne beorderten René Deutsch, und der behauptete den Ball mit dem Rücken zum Tor stehend gegen zwei Verteidiger und hatte auch noch den Blick für denheranstürmenden Filippelli: Gegen dessen „Strahl“ aus 20 Metern, der halbhoch rechts im Eck einschlug, hatte der Gästetorhüter Ludger Vanheiden keine Chance.

Fazit: Der VfR ist wieder in der Spur. Auf diese Leistung, die „ohne Sieben“ (es fehlten Rehahn, Krieger, Lotz, Knöll, Giustinianai, Thomas und Grohs) gezeigt wurde, lässt sich aufbauen. Beste Spieler beim VfR Dziallach und Filippelli, bei den Gästen überzeugten Vanheiden und Thomas Wohlfahrt.

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