Massaro statt Keil – Sonst ändert sich nichts

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Beim Kreisoberligisten VfR 09 Meerholz kommt es zu einer personellen Änderung bei der für den Sommer angekündigten Nachfolge von Roberto Manega als Spielertrainer. Mario Grohs und Christian Massaro werden gleichberechtigte Trainer bei der Ersten Mannschaft. Eigentlich war Florian Keil anstelle von Christian Massaro vorgesehen. An der strategischen Überlegung hinter der Neubesetzung ändert das alles nichts.

Ausschlaggebend für die Entscheidung waren persönliche Gründe von Florian „Flo“ Keil. „Wir waren in den vergangenen Wochen sehr eng im Austausch und schätzen die professionelle Herangehensweise und Offenheit von Flo“, so VfR-Vorstandsmitglied David Sattler. „Das Ergebnis dieser vertraulichen Gespräche war, dass er das Amt unter den aktuellen Voraussetzungen nur mit Bauchschmerzen antreten würde. Dies hat zur gemeinsamen Entscheidung geführt, dass Flo das gemeinsame Traineramt mit Mario nicht annimmt“, ergänzte Stefan Horstkamp, der im VfR-Vorstand für den Seniorenbereich verantwortlich zeichnet. 

Erfreut ist der VfR über die Tatsache, dass es nie zur Diskussion stand, ob Florian Keil dem VfR nicht als Spieler erhalten bleibt. „Darüber freuen wir uns sehr und wissen dies zu schätzen.“ 

Vom „Meerholzer Weg“ – also der Strategie, bei Spielern und Vereinsverantwortlichen auf Personen aus dem Meerholzer Umfeld zurückzugreifen ­– wurde bei der neuen Suche nach einem  gleichberechtigten Trainer aber nicht abgewichen. „Mit Christian Massaro haben wir einen erfahrenen und langjährigen Spieler des VfR als Partner für Mario Grohs gewinnen können“, erklärte Stefan Horstkamp. „Christian hat ein extrem gutes Standing in der Mannschaft und ist zudem über den VfR hinaus im gesamten Fußballkreis Gelnhausen gut vernetzt und beliebt“, zeigte sich Mario Grohs sehr zufrieden mit der gefundenen Lösung. „Wir freuen uns darüber hinaus sehr, dass wir so schnell und unkompliziert eine Lösung finden konnten, die unseren Meerholzer Weg weiter festigt“, ergänzte David Sattler.

Stefan Horstkamp (lins) und David Sattler (Bild: K. Brune

„Wir möchten uns nochmal ausdrücklich sowohl bei Flo als auch bei Massi für die freundschaftlichen und kooperativen Gespräche bedanken, die uns nun sehr optimistisch auf die kommende Saison blicken lassen“, erklärte Stefan Horstkamp abschließend.

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