VfR II verliert, VfR I siegt in Altenmittlau

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Die Zweite Mannschaft des VfR 09 Meerholz hat ihr Spiel bei der zweiten Garnitur des SV Altenmittlau mit 0:2 verloren. Besser machte es danach das A-Team: Nach Toren von Reiländer und Giustiniani siegte die Müller-Truppe mit 2:0 in Altenmittlau, konnte sich dabei aber bei Torhüter Eichenauer für den Sieg bedanken.

Ebnete mit seinem 1:0-Treffer den Weg zum Erfolg: Kristof Reiländer
Ebnete mit seinem 1:0-Treffer den Weg zum Erfolg: Kristof Reiländer

Die Zweite Mannschaft spielte gar nicht so schlecht in Altenmittlau. Dem Team von Trainer Winfried Bedrunka fehlte allerdings ein echter Vollstrecker, der die teilweise gut herausgespielten Chancen hätte nutzen können. So mühte das Team sich ab, erspielte sich die eine oder andere Torchance, ließ diese aber teilweise fahrig liegen. Besser machten es die Gastgeber, die zwei Mal eiskalt zuschlugen und am Ende die drei Punkte behielten.

Die Erste Mannschaft begann sehr konzentriert in Altenmittlau. Beim letzten Pass in die Spitze fehlte dann aber immer eine Kleinigkeit. Altenmittlau kam seinerseits immer wieder vor allem durch den agilen Felix Lake zu guten Gelegenheiten, doch im letzten Moment verhinderten immer ein Bein eines aufmerksamen VfR-Abwehrspielers oder die Hände von Goalie Alex Eichenauer den Gegentreffer.

Und nach einer knappen halben Stunde belohnte sich der VfR für seine nimmermüden Versuche, die Abwehr der Gastgeber schon im Spielaufbau zu stören und unter Druck zu setzen. In diesem Fall war es Kristof Reiländer, der sich dem Spielaufbau der Altenmittlauer Verteidigung entgegenstellte, mit robustem Zweikampf den Ball eroberte und dann aus 18 Metern nicht lange fackelte. Da Altenmittlaus Torhüter Lars Weingärtner selbst noch am 16er-Eck stand, wo er den Spielaufbau seiner Mannschaft eingeleitet hatte, war das Tor verwaist und der Schuss von Reiländer fand ungehindert seinen Weg ins lange Eck – 1:0 für den VfR (28. Minute).

Direkt danach klärte Eichenauer in höchster Bedrängnis im eigenen Fünfer, den Abpraller konnte die VfR-Abwehr aus der Gefahrenzone bringen. Und es kam noch besser für den VfR. Der umtriebige, manchmal aber zu eigensinnige Franco Giustiniani spielt einen schönen Doppelpass, umspielt auch noch Weingärtner und schiebt ins leere Tor ein – 2:0 quasi mit dem Halbzeitpfiff.

Altenmittlau war nach dem Pausentee zuerst auf dem Platz und auch sofort hellwach. Einen Kracher aus 16 Meter entschärfte Torhüter Eichenauer sensationell mit einer Faust, da war der Sekundenzeiger gerade erst mit seiner ersten Umdrehung fertig. Auch danach blieb Altenmittlau gefährlich, behielt aber vor dem VfR-Kasten nicht die notwendige Ruhe. In der 80. Minute hätte Sören Geiger nach glänzendem Einsatz von Beganovic und

Hielt die drei Punkte für den VfR fest: Torhüter Eichenauer
Hielt die drei Punkte für den VfR fest: Torhüter Eichenauer

Giustiniani alles klar machen können, als er allein vor Torhüter Weingärtner auftauchte — dosch seinen Schuss auch zehn Metern Entfernung wehrte der Altenmittlauer Schlussmann sensationell zur Ecke ab.

Am Ende gab es vier Minuten Nachspielzeit, und allein in diesen vier Minuten hätten die Gastgeber das Spiel noch drehen können. Aber ein Schuss von Stephan Moll aus

kürzester Entfernung wurde die sichere Beute von Alex Eichenauer, bei einem klugen Querpass des gleichen Spielers von der Grundlinie schoss der Altenmittlauer Stürmer den Ball nicht ins leere Tor, sondern quasi wieder auf die Außenlinie zurück, und bei einem Kopfball von Nico Wegmann aus fünf Metern stand Eichenauer goldrichtig.

Am Ende bejubelten die VfR-Spieler einen 2:0-Auswärtssieg, der sich solider anhört als er eigentlich erspielt war. Bester Spieler beim VfR war neben Torhüter Eichenauer noch der überlegt und sicher spielende Abwehrorganisator Mario Grohs. Bei den Gastgebern spielte sich immer wieder Felix Lake in den Vordergrund.

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