VfR-SoMa schrammt knapp am Turniersieg vorbei – Starker 2. Platz beim AH-Turnier in Höchst

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Die SoMa des VfR Meerholz hat nur knapp den Turniersieg beim Kleinfeldturnier des TSV Höchst um den „Toni-Algieri-Cup“ verpasst. Im Finale unterlag man dem Gastgeber aus Höchst äußerst knapp mit 1:2 – wobei besonders eine Szene die Gemüter erhitzte.


Im letzten Jahr zur Premiere dieses Turniers hatten die Meerholzer nach ansprechender Leistung den 3. Platz erreicht. In diesem Jahr wollten sich die Grün-Weißen steigern. Im ersten Spiel der 4er-Gruppe traf man direkt auf den am stärksten eingeschätzten Gegner aus Kassel. In einem intensiven Spiel schenkten sich die Teams nichts. Es gab Chancen auf beiden Seiten, ein Tor wollte allerdings hüben wie drüben nicht gelingen, so dass es am Ende der 12-minütigen Spielzeit 0:0 stand. In der zweiten Begegnung hieß der Gegner Ahl, und hier gelang der erste Sieg. 1:0 für Meerholz hieß es am Ende, Schütze des goldenen Tores war Yan Temminghoff.

Vor dem letzten Gruppenspiel hieß es dann rechnen: Die Mannschaft von Kassel hatte ihre anderen zwei Gruppenspiele mit jeweils einem Tor Unterschied gewonnen. Das bedeutete, dass der VfR sein letztes Gruppenspiel gegen den FSV Geislitz mit mindestens zwei Toren Differenz gewinnen musste, um als Gruppensieger ins Finale einzuziehen. Und das gelang eindrucksvoll: In ihrem besten Turnierspiel sorgten die Grün-Weißen früh für Klarheit. Marian Lex, Yan Temminghoff und Erol Alata schossen eine zunächst beruhigende 3:0-Führung heraus. Als Geislitz dann zum 3:1 traf, wurde es doch noch einmal spannend. Aber der VfR ließ keinen weiteren Gegentreffer mehr zu, so dass der Gruppensieg und somit auch der Finaleinzug feststand.

Im Finale gegen die Mannschaft des Gastgebers lagen die Grün-Weißen dann schnell mit 0:2 hinten, so dass es nach einiger eindeutigen Sache aussah. Doch weit gefehlt, denn der VfR hielt nun energisch dagegen und kam durch einen satten Fernschuss vom Michael Lelito zum 1:2 -Anschlusstreffer. Und dann wurde es hektisch: Einen weiteren strammen Schuss konnte der Höchster Schlussmann nur mit Mühe abwehren. Der Ball sprang kurz vor der Linie hoch, und VfR-Stürmer Marian Lex stürmte heran, um den Ball per Kopf zum Ausgleich über die Linie zu köpfen. Doch ein ungestümer Höchster Abwehrspieler verhinderte dies, traf bei seiner regelwidrigen Abwehraktion aber den VfRler mit dem Fußballschuh ins Gesicht. Das sah heftig aus, so dass die Zuschauer und Spieler das Schlimmste befürchteten. Doch zum Glück konnte der Meerholzer kurz darauf Entwarnung geben: Glück im Unglück, denn ihm brummte zwar der Schädel, aber neben einer Prellung hatte er keine schlimmere Verletzung. Nach dem ersten Aufatmen, dass es nicht zu einer schweren Verletzung kam, sorgte im Anschluss die Entscheidung des Schiedsrichters zu dieser Szene für Unmut. Denn dieser hatte nach eigener Aussage „keine Berührung erkannt“ und gab somit lediglich einen indirekten Freistoß wegen gefährlichen Spiels für die Grün-Weißen. Der Freistoß verpuffte und in der restlichen Spielzeit fiel kein weiterer Treffer. Mit diesem knappen Sieg holten sich die Höchster den Turniersieg, der für die Meerholzer aber einen unschönen Beigeschmack hatte.


Fazit aus Sicht des VfR: Ein erneut starker Auftritt bei diesem Turnier in Höchst wurde mit einem starken 2. Platz belohnt. Wenn man sich im nächsten Jahr wiederum steigern kann, dann ist folglich in 2026 der Turniersieg zum Greifen nah …




Diese Mannschaft lief für die VfR-Soma bei diesem Turnier auf:
oben v.l.n.r.: Andreas Hensel, Florian Bräuer, Andreas Conrad, Steffen Armbrust (Tw. Spiel 1+2), Erik Svensson (Tw. Spiel 3+4).
unten v.l.n.r.:, Marco Jakob (Spielertrainer), Yan Temminghoff (2 Tore), Michael Lelito (1 Tor), Marian Lex (1 Tor), Lirim Ziberi, Erol Alata (1 Tor). (Foto: Marian Lex)

Hier noch einige Fotos vom Turnier:

Szene aus dem ersten Turnierspiel: Der starke VfR-Keeper Steffen Armbrust (rechts) hielt seinen Kasten sauber gegen Kassel (Endstand 0:0). (Foto: Christina Bräuer)

Alle Teilnehmer haben sich hinter dem Objekt der Begierde aufgestellt – im Vordergrund der voluminöse Pokal für den Sieger beim „Toni-Algieri-Cup“. (Foto: TSV Höchst)

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