Von Leiden und Legenden

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Trainingslager beim VfR: Von Freitag bis Sonntag waren rund 30 Spieler des VfR-Seniorenkaders in Oberkalbach im Trainingslager. Schweiß und auch einige ionisierende Getränke flossen in größeren Mengen. Doch über körperliche Leiden wurden nicht nur die notwendigen Grundlagen für eine lange und anstrengende Saison gelegt. Auch für das Team-Building wurde einiges getan.

Schon am Freitagabend ging es mit einem anstrengenden Kraftzirkel angemessen los. Das Abendessen auf der Terrasse fiel in sehr ruhiger Atmosphäre aus, auch wenn einige auch hier große Kondition bewiesen.

Am Samstagmorgen war dann schon vor dem Frühstück der erste Waldlauf angesetzt — der wegen Orientierungsschwierigkeiten auch gleich etwas länger ausfiel als geplant. Zur Belohnung ging es gleich nach der Ankunft im Mannschaftshotel „Landgasthof Lang — Zum Adler“ in den bereitstehenden Pool, der das fehlende Eisbecken adäquat ersetzte.

Nach dem Frühstück waren Trainings- und Taktikeinheiten angesetzt. Am Nachmittag wählten die Mannschaften dann auch noch ihre Spielführer für die neue Saison: Die Erste Mannschaft wird künftig von „Capt’n Grohs“ (Mario Grohs) aufs Feld geführt, Stellvertreter sind Niclas Moraske und Timo Brune. In den Mannschaftsrat wurden zudem Sören Geiger und Stefan Horstkamp gewählt. Die Zweite Mannschaft wird weiterhin von Schnuffi (Christopher Herbert) als Kapitän aufs Feld geführt, Stellvertreter hier sind Frederic Zinn und Dennis Jackel.

Liegestütze für die Verlierer. Auch beim Kegelabend wurde trainiert.
Liegestütze für die Verlierer. Auch beim Kegelabend wurde trainiert.

Bis zum Abendessen stand dann noch eine weitere anstrengende Trainingseinheit auf dem Programm. Nach dem Abendessen gab es dann etwas fürs „Team-Building“: Gemeinsamer Kegelabend mit „Einstandssingen“ der Neuen. Etliche Spieler zeigten hier ungeahnte Qualitäten im angeführten Gruppensingen. Höhepunkt war aber zweifelsohne die Legendenbilding um Nico Carpanzano (Details dürfen den Raum nicht verlassen) und die VfR-adaptierte Fassung der „Hobelbank – blitzeblank“ von Trainer Christian Siegfart.

Angesichts der ausgezeichneten Trainingsbeteiligung an allen Einheiten am Samstag erklärte Trainer Siegfart noch am Abend den für Sonntagfrüh angesetzten Waldlauf zur freiwilligen Angelegenheit — vermutlich auch aus Sorge, dass nach den vielen Liegestützen des Kegelabends niemand mehr den Weg finden würde. Entsprechend war um 07:30 Uhr auch niemand auf der Rennstrecke, sogar Philipp „Päckchen“ Urbach verzichtete auf den Frühsport.

Dennoch gab es auch am Sonntag nach dem Frühstück noch eine heftige Trainingseinheit, ehe sich der VfR-Troß abgekämpft, aber zufrieden auf den Heimweg machte. Das Fazit fiel klar aus: Nicht nur Lena hatte es nicht leicht, aber gefallen hat es dennoch allen.

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