Wichtiger Heimsieg: VfR schlägt Wittgenborn 3:2

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Der VfR 09 Meerholz hat einen ganz wichtigen Heimsieg im Abstiegskampf gefeiert. Vor 120 Zuschauern gewann die Mannschaft von Trainer Klaus Dörner gegen die KG Wittgenborn mit 3:2 (Halbzeit 3:0) Toren. Nach den sehr schönen Treffern von Marcel Schmidt (10.), Enno Pappert (40.) und Kevin Rehahn (42.) vor der Pause schien alles klar, doch Sebastian Brandner machte es mit zwei Treffern im zweiten Durchgang noch einmal spannend.

In Erwartung einer Ecke: Pappert (vorne) und Marcel Schmidt beschäftigen die Wittgenborner Abwehr (Foto: G.Brune)
In Erwartung einer Ecke: Pappert (vorne) und Marcel Schmidt beschäftigen die Wittgenborner Abwehr (Foto: G.Brune)

Es ging super los für den VfR: Marcel Schmidt bedient Enno Pappert, der lässt an der Strafraumgrenze direkt prallen und Schmidt steht allein vor Gästekeeper Enrico Geisler, behält die Nerven und hebt den Ball zur frühen Führung über den Torhüter ins lange Eck (10. Minute).

Danach kommt der Gast besser ins Spiel, und nachdem VfR-Torhüter Dörner sein Team bei einem Distanzschuss in der 15. Minute noch in Front hielt, sorgt er fünf Minuten später fast für den Ausgleich. Es gibt Freistoß für den VfR am eigenen Strafraumeck, Dörner will einen Kurzpass auf Reilände spielen, übersieht dabei aber Gästestürmer Ansgar Weiher. Der fackelt nicht lange und hebt den Ball aus 25 Metern über den zurückeilenden Dörner, trifft aber nur den Außenpfosten (20.)

Danach ist es ein umkämpftes Spiel, in das der VfR langsam besser hereinfindet — und sich kurz vor der Pause mit einem Doppelschlag belohnt. Zunächst behauptet Marcel Schmidt nach einer Flanke in den Strafraum sehr gut den Ball gegen zwei Verteidiger und legt im richtigen Moment quer auf den heranstürmenden Pappert. Dessen Schuss aus neun Metern schlägt in der 40. Minute im Winkel zum 2:0 ein.

Und nur zwei Minuten später sogar das 3:0 für den VfR: Der an diesem Tag starke Sascha Hellmuth treibt den Ball durchs Mittelfeld und sein genau abgestimmter Pass erreicht den durchstartenden Kevin Rehahn, der den herausstürmenden Geisler überlupft und dann cool zum 3:0 vollendet (42.)

Drops gelutscht? Fast scheint es so, denn bis zur 60. Minute tut sich in beiden Strafräumen nichts mehr. Doch dann gewinnt die Partie aus VfR-Sicht leider noch einmal

Kevin Rehahn auf dem Weg zum 3:0. Geisler (1) ist überlupft, Eckert kann nur noch zuschauen. (Foto: G. Brune)
Kevin Rehahn auf dem Weg zum 3:0. Geisler (1) ist überlupft, Eckert kann nur noch zuschauen. (Foto: G. Brune)

an Spannung. Der stärkste Gäste-Akteur, Sebastian Brandner, brachte Wittgenborn mit zwei Treffern (63. und 71.) Minute noch einmal auf 3:2 heran. Zunächst verwandelte er einen an Wagner verursachten Foulelfmeter, dann hatte er mit einem Distanzschuss Glück, dass Torhüter Dörner sich verschätzte und glaubte, der Ball würde am Tor vorbei gehen.

Die letzten 20 Minuten waren dann eine einzige Abwehrschlacht, die der VfR mit etwas  Glück und einem guten Mario Grohs erfolgreich überstand. Beim VfR zeigten Rehahn und Marcel Schmidt eine sehr starke Leistung, bei den Gästen überzeugten Eckert und der zweifache Torschütze Brandner. Eine sehr gute Leistung lieferte auch Schiedsrichter Karl Richard Klenner (Reichelsheim).

 

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